Die Universität heutzutageGenaue UniversitätsdatenZeitachseKurze Geschichte




Die Universität heutzutage

Prestige, Neuerung, Exzellenz

Prestige

Die Universität "Alexandru Ioan Cuza" Iasi ist die älteste Hochschule in Rumänien. Seit dem Jahr 1860 erhält sie eine Tradition der Exzellenz und Innovation in der Ausbildung und Forschung aufrecht. Mit mehr als 40.000 Studenten und 870 Professoren hat die Universität ein wichtiges nationales und internationales Prestige, mit ungefähr 250 Auslandsuniversitäten zusammenarbeitend. Die Universität „Alexandru Ioan Cuza“ ist ein Mitglied von einigen der wichtigsten Universitätsnetze und Vereinigungen: EUA – der Europäischen Universitätsvereinigung, Utrechter Netz, Internationaler Vereinigung der Universitäten, Universitätsagentur von Francophony und dem „Alexandru Ioan Cuza“ Network der Francophone Universitäten (RUFAC). Unsere Partnerschaften bieten die Gelegenheit für Erfahrungsaustausch, Studenten- und Lehrermobilität sowie gemeinsame akademische Forschung- und Strategie-Initiativen an.

Neuerung

Die Universität „Alexandru Ioan Cuza“ wurde die erste Universität in Rumänien, die die Studenten in den Mittelpunkt stellte, als der Bologna Prozess in die Praxis umgesetzt wurde. Wir glauben an die Macht der individuellen Wahl und Ausbildung. So wurden wir die einzige Universität, die unseren Studenten die Gelegenheit bietet sowohl ein Haupt- als auch ein Nebenstudienfach in einer Kombination ihrer Wahl zu besuchen, die ihren Karrierezielen am besten entspricht.

Exzellenz

Die Forschung an unserer Universität ist auf höchstem Niveau. Das zweite Jahr in Folge liegt die Universität „Alexandru Ioan Cuza“ in der auf der Grundlage von Shanghaier Kriterien kompilierten nationalen Forschungsrangordnung auf dem ersten Platz. Unsere Lehrer beteiligen sich an mehr als 485 nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit der logistischen Unterstützung von 25 Forschungszentren. Sich um die Vorzüglichkeit bemühend, übernimmt die Universität einzigartige Initiativen, um die Forschungsqualität zu stimulieren sowie kreative und dynamische Ausbildung zu fördern.

Genaue Universitätsdaten

Studienjahr 2007-2008

  • Zahl der Studenten: 41307
  • Absolventen: 34747
  • Postgraduierte: 6560
  • PhD Studenten: 2377
  • Akademisches Personal: 870
  • Erasmusstudenten: 70
  • Bilaterale Abmachungen: 206

Zeitachse

1642

Academia Domnească de la Iaşi (Die Fürstliche Akademie von Iaşi) wurde vom Moldavischen Fürsten Vasile Lupu gegründet. Als Folge des sozialen, wirtschaftlichen, administrativen und kulturellen Wiederauflebens der rumänischen Fürstentümer im 17. und 18. Jahrhundert waren neue akademische Sachkenntnisse erforderlich, so dass Ausbildung als "der wertvollste und am meisten ethische Reichtum der Welt" betrachtet wurde. Viele Universitäten wurden in dieser Periode gegründet, um die Gesellschaft mit gebildeten Leuten zu versorgen.

1714

Der Fürst Nicolae Mavrocordat reorganisierte die „Fürstliche Akademie“ mit der Unterstützung des Patriarchen Jerusalems, Hrisant Notara. Sie passte zu den Standards der anderen europäischen Akademien der Zeit. Die rumänische Sprache gewann gegenüber der griechischen Sprache an Wichtigkeit.

1812

Die Fürstliche Akademie von Iaşi wurde in „Akademie für Filologie und Wissenschaft“ umbenannt.

1835

Die Einrichtung von der Academia Mihăileană ( Michaelische Akademie) wird als ein Meilenstein in der Geschichte der rumänischen Hochschulausbildung betrachtet. Sie wurde unter der Schutzherrschaft des Fürsten Mihail Sturdza (folglich ihr Name) geschaffen und bemühte sich um den Fortschritt und darum, "den Standards des erleuchteten Europas zu entsprechen". Drei Fakultäten wurden errichtet: die Juristische Fakultät, die Fakultät für Philosophie sowie die Fakultät für Theologie. Der Lehrplan ähnelte den österreichischen und deutschen Akademien.

1859

Vereinigung der rumänischen Fürstentümer von Moldavia und Wallachia durch den Fürsten Alexandru Ioan Cuza.

1860 (am 26. Oktober)

Die Einweihung der Universität „Alexandru Ioan Cuza" von Iaşi, der ersten rumänischen Universität, sollte ein Sprungbrett zur modernen Hochschulbildung in Rumänien sein.

1864 (am 5. Dezember)

Nach dem vom Fürsten Alexandru Ioan Cuza veröffentlichten Ausbildungsgesetz wurde die Universität in vier Fakultäten reorganisiert: die Fakultät für Philosophie und Filologie, die Fakultät für Wissenschaften, die Juristische Fakultät und die Fakultät für Medizin (die heutige "Grigore T. Popa" Universität für Medizin und Pharmazie).

1897 (Oktober)

Einweihung des Neuen Universitätspalasts in Copou, Iaşi - die gegenwärtige Lage der "Al. I.Cuza" Universität. Er wurde von dem Architekten Louis Blanc entworfen und zwischen 1893 und 1897 gebaut, eine Kombination aus klassischem und barockem Stil. König Carol I und seine Frau Elisabeta waren bei der Zeremonie der Einweihung anwesend.

1918

Ausführung der rumänischen Nationalen Einheit.

1937

Die Fakultät für Wissenschaften wurde die Polytechnische Schule von Iaşi (heutzutage die Technische Universität von Iaşi).

1948

Kommunistische ideologische Reform der Ausbildung. Das neue politische Regime in Rumänien brachte durch seinen Dogmatismus und der Verdrängung der Initiative traurige Änderungen mit sich. So wurde Hochschulausbildung isoliert und ihre traditionellen Beziehungen mit wichtigen europäischen Universitäten waren schwer aufrechtzuerhalten.

1968

Acht Fakultäten: Mathematik - Mechanik, Physik, Chemie, Biologie –Geografie , Jura, Philologie, Geschichte - Philosophie, Wirtschaft

1989

Die Rumänische Revolution brachte Universitätsautonomie, Dezentralisierung und Entscheidungsfreiheit. Die rumänische Hochschulausbildung stand schließlich neuen Perspektiven offen. Die Universität „Alexandru Ioan Cuza“ ergriff wieder die Gelegenheit, eine europäische Universität zu werden. Die Rektoren Gheorghe Popa und Dumitru Oprea begannen eine totale Reorganisation auf allen Niveaus: Struktur, Lehrplan, Nachrichtensystem und Personal. Neue Regierung und Statuten wurden in Übereinstimmung mit der Rumänischen Verfassung – dem Ausbildungsgesetz von 1994- durchgeführt, um die Autonomie der Universität zu erreichen.

2005

Das Bologna System wurde in allen Fakultäten angewandt. Man kann behaupten, dass die Reformen an der Universität „Alexandru Ioan Cuza“ fast vollständig umgesetzt worden sind und dass sich die anstrengende Arbeit und die Bereitwilligkeit, die besten europäischen Standards in der Ausbildung zu erreichen ausgezahlt haben. Es wird jedoch noch einige Zeit dauern, alle kühnen anfänglichen Absichten der Universität zu erreichen.

Seit 2005 bis heute ist die Universität „Alexandru Ioan Cuza“:

  • eine öffentliche Staatsinstitution, die älteste moderne klassische multidisziplinarische Universität in Rumänien, anerkannt weithin sowohl auf nationalem als auch internationalem Niveau;
  • ein Mitglied des "Universitaria" Konsortiums (die Gruppe der rumänischen Eliteuniversitäten);
  • auf dem ersten Platz in der nationalen Forschungsrangordnung nach den Shanghaier Kriterien (2005 und 2006)
  • die erste Universität in Rumänien, die die Studenten in den Mittelpunkt setzt:
  • das seit 9 Jahren durchgeführte ECTS System
  • das 3-Zyklen System ist auf allen Niveaus seit dem Studienjahr 2005-2006 durchgeführt worden
  • der in allen Graden verfügbare Diplomanhang
  • mehrere Kurse werden in Fremdsprachen unterrichtet: 6 Master auf Französisch, 5 Grade auf Englisch und 1 auf Deutsch


Kurze Geschichte

Wir sind Stolz darauf, dass wir die erste moderne Universität Rumäniens sind, da wir Werte, Ruf und Bildungskenntnisse geerbt haben. Gegründet im Oktober 1860 ist die Universität „Alexandru Ioan Cuza“ Iaşi die älteste Universität in unserem Land. Ihre Geschichte folgt den Mustern der rumänischen Nation. Die Universität von Iaşi, wie sie zuerst genannt wurde, wurde 1860 nur ein Jahr nach der Errichtung des rumänischen Staates gegründet, und sie war sowohl ein Ergebnis als auch ein Katalysator des Anstiegs des rumänischen nationalen Geistes. Es war kein historischer Unfall, dass die Stadt Iaşi der Gastgeber der höchsten Einrichtung in der rumänischen Ausbildung wurde: seit Jahrhunderten hatte Iaşi ein privilegiertes kulturelles Gebiet vertreten, sowohl den nationalen als auch den europäischen kulturellen Geist in einem unterworfenen Territorium bewahrend. Im 17. Jahrhundert wurde die Akademie in Iaşi bereits mit dem europäischen Geist und Modell synchronisiert. Die Kurse wurden auf Griechisch, der Kultursprache im europäischen Osten, unterrichtet.

Das 19. Jahrhundert sah den Anstieg des nationalen Geistes, der rumänischen Sprache, der Kultur und des Gewissens. Die erste Einweihung der Universität von Iaşi am 26. Oktober 1860 sollte eine lange Evolution kennzeichnen sowie den ersten großen Schritt von der mittelalterlichen Höheren Schule zur modernen Hochschulausbildung.

Mit nur drei Fakultäten am Anfang - Jura, Philosophie und Theologie entwickelte sich die Universität in ein europäisches akademisches Zentrum. Die Mobilität des Lehrpersonals und der Studenten sowie die Bücher und die Ideen? verschaffte der Universität von Iaşi ein berufliches und wissenschaftliches Niveau, das weit anerkannt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmte die Strukturänderung des politischen Regimes in Rumänien auch tiefe Transformationen in der Hochschulausbildung. Es erlegte auch einen neuen ideologischen Horizont, eine dominierende Unbeweglichkeit und Dogmatismus auf, der Initiativen versperrte. Hochschulausbildung wurde isoliert, während die mit den großen Westschulen und Tendenzen hergestellten traditionellen Beziehungen sehr schwierig waren aufrechtzuerhalten. In unserer Universität änderte sich die Struktur von Fakultäten mehrere Male nach 1948. Die acht Fakultäten (Mathematik - Mechanik, Physik, Chemie, Biologie - Erdkunde, Jura, Philologie, Geschichte - Philosophie und Wirtschaft) sicherten die Qualifikation von Fachleuten für grundlegende Ausbildung und Forschungsfelder. Es ist wichtig zu unterstreichen, dass, was in Bezug auf den Dogmatismus und Ideologie auferlegt wurde, nur einen formellen offiziellen Wert hatte, während der grösste Teil des Lehrpersonals fortsetzte, ihre Würde und akademischen Status zu behalten. Zugeständnisse waren formell, nicht grundlegend. Es war ein Preis, der bezahlt werden musste, um sowohl die Akademie als auch Akademiker zu retten. Der Fall des totalitären Regimes öffnete im Dezember 1989 neue Perspektiven für die rumänische Ausbildung. Die Rekonstruktionstätigkeit war spontan und radikal, alle Felder einschließend: Struktur, Lehrplan, Kommunikationsystem, menschliche Arbeitskräfte. Universitätsautonomie, Dezentralisierung und Freiheit der Entscheidung führten die rumänische Hochschulbildung zu neuen Horizonten. Noch in einer schwierigen finanzielle Situation hat es ihren Platz in der Europäischen Gemeinschaft allmählich wiedergewonnen.

Die Universität „Alexandru Ioan Cuza“ Iaşi verwirklicht Gedanken- und Handlungsfreiheit, was sich in der Qualität der Lehre und Forschung zeigt.

Version 20.1 zuletzt bearbeitet von Alexandru Fotea am 31/03/2009 um 13:46

Die Präsentation der Universität | Last Update: 2009/03/31 13:46
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